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Allegra, willkommen im Museum Alpin Das Museum Alpin befindet sich in einem alten Engadiner Haus, in der Chesa Delnon. Das Haus ist an der Fassade mit 1716 datiert, die Grundmauern und Teile der Ausstattung sind mit Sicherheit älter. In seinem heutigen Bestand ist das Haus Delnon eine auffällig gut erhaltene Bauernhausanlage des 17. Jahrhunderts mit nachträglich wertvollen Einbauten und Vertäferungen. |
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Öffnungszeiten 22. Dezember 2008 – 18. April 2009 1. Juni 2009 – 24. Oktober 2009 |
| Sonderschau |
BERGBAU GRAUBÜNDEN
Bergbau in Graubünden? Ja, auch in Graubünden gab es eine Zeit, in der in fast allen Talschaften des Kantons nach verschiedenen Erzen gegraben wurde. Dass der „steinreiche“ Kanton keine Bodenschätze besitzen würde, stimmt also so nicht, doch der Abbau lohnt sich mit Ausnahme des Betriebes von Kieswerken und Steinbrüchen in der heutigen Zeit nicht mehr. Die Suche und das Abbauen haben im Gelände und unter Tag ihre Spuren hinterlassen. Oft sind diese überwachsen und kaum mehr sichtbar, an anderen Orten zeugen verlassene Stollen, Ruinen von Häusern, Abraumhalden und Reste von Verhüttungsanlangen von den damaligen Tätigkeiten. Um diese Zeugen zu suchen und zu sichern wurde vor mehr als 30 Jahren in Davos der Verein „Freunde des Bergbaus in Graubünden“ (FBG) gegründet. Das Ziel der FBG war und ist die Erforschung, Erhaltung und wo es möglich ist, die Öffnung der Anlagen mit geführten Besichtigungen. Als neue Aufgabe realisiert der FBG gemeinsam mit dem Museum Alpin und dem Ausstellungsmacher Lukas Pfammatter die Sonderausstellung Bergbau Graubünden. Die Ausstellung führt mit Bildern, Plänen, Werkzeugen, Grubenlampen und Beispielen der verschiedenartigen Erze sowie kurzen Erklärungen in die Welt unter Tag. Man erfährt, dass das Leben der Bergleute in früherer Zeit sehr hart war, und doch war die Arbeit in den Gruben eine willkommene Verdienstmöglichkeit. Fast in allen Abbaugebieten des Kantons Graubünden wurde der Bergbau Mitte des 19. Jh. eingestellt und nur mit ganz wenigen Ausnahmen im Zweiten Weltkrieg noch einmal aufgenommen. Aus diesem Grund ist die Ausstellung schwerpunktmässig auf die Zeugen des „alten“ und des „neuen“ Bergbaus ausgerichtet. Die Hochblüte des „alten“ Bergbaus war im Mittelalter. Mitte des 16. Jh. kam er überall zum Erliegen. Der „neue“ Bergbau begann Ende des 18. Jh. und dauerte gut 50 Jahre. Über diese zwei Abbauphasen ist vieles bekannt, im Dunkeln liegen die früheren Zeiten. Sicher ist, dass schon vor dem 16. Jh. im Gebiet des heutigen Kantons Graubünden Erze abgebaut wurden. An der Ausstellung erhalten die Besucher Informationen über die Besichtigungsmöglichkeiten von alten Gruben, die Standorte der Verhüttungsanlagen und die Museen, welche im Zusammenhang mit dem historischen Bergbau entstanden sind. Ebenso steht ein reiches Angebot an Literatur über die Bergbautätigkeit im Kanton Graubünden zur Verfügung. Die Sonderausstellung kann nur einen kleinen Einblick in die Geschichte des Bergbaus geben, aber sie soll neugierig machen auf weitere Entdeckungen. Der FBG dankt an dieser Stelle dem Vorstand des Museum Alpin für die Zurverfügungstellung der Ausstellungsräume, Lukas Pfammatter und seiner Assistentin Jasmin Ilg für die Gestaltung sowie allen, die zum guten Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. |
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Ständige Einrichtungen und Ausstellungen
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| Vorschau | Sommer 2009: Die Sonderschau „Bergbau Graubünden“ wird auch im Sommer 2009 gezeigt. Winter 2009/2010 und Sommer 2010: „100 Jahre Berninabahn“ |
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| Auf Anfrage | Spezialöffnungen Führungen Apéros |
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Öffnungszeiten |
22. Dezember 2008 – 18. April 2009 1. Juni 2009 – 24. Oktober 2009 Montag – Samstag, 16.00 – 18.00 Uhr Bei schlechter Witterung ab 15.00 Uhr |
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Eintritt |
Erwachsene CHF 6.— Kinder CHF 2.— Gruppenermässigung ab 10 Pers. |
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Auskünfte |
Museum Alpin Pontresina Tel. + 41 (0)81 842 72 73 museum@pontresina.ch |